#Twentysomething und was als nächstes kommt

Was für ein Jahr!

Am 23.11.2016 veröffentlichte ich einen Beitrag mit meinen Zielen für 2017. Oftmals verfasst man seine Ziele und äußert seine Wünsche ohne jemals zu wissen, ob man es wirklich – ich meine wirklich – schafft diese umzusetzen.

2017 ist für mich das entscheidende Jahr…

…weil ich, kann ich jetzt rückblickend sagen, alle meine Ziele und sogar noch mehr erreicht habe. Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch, kann es oftmals nicht abwarten, bis sich mein Luftschloss in Stein verwandelt. Es hat sich für mich so vieles verändert in diesem Jahr, dass ich zeitweise gar nicht gemerkt habe, wie viel es tatsächlich war.

Meine Top 3 in 2017

Ganz klar, Top 1 ist meine Selbständigkeit, das Gefühl endlich angekommen zu sein im Berufsleben. Wobei es sich mittlerweile nicht mehr anfühlt wie ein Beruf. Beruf, das klingt so erwachsen und auch wenn ich im nächsten Jahr die magische dreißiger Schwelle überschreite, fühle ich mich noch immer wie #twentysomething. Lange hielt ich meinen Kopf gefangen in einer Endlosschleife von Tätigkeiten, die mich nicht erfüllten. Angefangen bei der Arbeit in diversen Cafés bis hin zu Werbeagenturen, alles irgendwie nicht mein Ding. Dann aber doch, sonst hätte ich wohlmöglich nie herausgefunden, wofür mein Herz wirklich schlägt. Ein freier “Vogel” zu sein bedeutet letztendlich doch erwachsen zu werden, sich jeden Tag selbst zu organisieren, Prioritäten zu setzen und abzuwägen was in jenem Moment wirklich wichtig ist.

Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war die Australienreise. Generell das Reisen in diesem Jahr war grandios. Ich habe so viele Städte in einem Jahr gesehen, wie nie zuvor. Somit habe ich auch eines meiner angedachten Ziele in 2016 in 2017 verwirklicht.

Das dritte, dass mir in den Kopf kommt ist der Sport. Seit 2016 mein stetiger Begleiter. Ich wollte neues ausprobieren, Sportarten die außerhalb meiner Komfortzone liegen. Das HIIT Training hat mich in vielen Situationen an meine Grenzen gebracht, aber es ist noch Luft nach oben. Außerdem habe ich viele neue Menschen durch den Sport kennengelernt. Viele davon sind bis heute eine Bereicherung meines Lebens, einige hingegen haben mich auch sehr enttäuscht. Diese Erfahrung möchte ich aus 2017 mitnehmen um in 2018 meine Energie besser einzuteilen und an Enttäuschungen nicht festzuhalten.

Mein Endgegner oder auch meine Herausforderung

Loslassen und weitergehen. Ich habe oft, sehr oft den Drang meine Lebenssituationen zu kontrollieren. Das geht – aber leider nicht immer. Ich muss lernen nicht über allem die Oberhand haben zu wollen und die Dinge geschehen zu lassen, weiterzugehen oder anzunehmen. Für mich noch immer ein harter Kampf, aber ich weiß das ich auch den irgendwann gewinnen werde. Der Endgegner in diesem Spiel bin nämlich ich.

Was als nächstes kommt

2017, mein Jahr. Viel gelernt, gesehen, der Sport und die Selbständigkeit. Jetzt ist Schluss, da kommt nichts mehr! Was? Nein, nein! Der Grundstein ist gelegt, jetzt bauen wir das Haus, der Garten wird umgepflügt, vielleicht baue ich noch einen Pool…meine Herausforderung, das Leben auf mich zukommen lassen, als Baggerfahrer selbstredend. Jetzt mal Butter bei die Fische (wie wir hier in Hamburg so schön sagen) natürlich kommt da noch so einiges. In 2018 starte ich durch mit meiner ersten eigenen Workshop-Reihe die #betteryouworkshops – ein lang ersehnter Traum, der endlich in Erfüllung geht. Ich denke, hierzu schreibe ich noch einen gesonderten Blogeintrag. Ich werde 30, also erwachsen. Es folgen noch viele weitere spannende Kooperationen und dann lass ich das Leben vielleicht auch einfach mal ein Stück auf mich zukommen.

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