Stretching – ja oder nein?

Lange Zeit habe ich das Thema Stretching gemieden. Dies war jedoch eher meiner Ahnungs- statt Lustlosigkeit geschuldet. Ich habe mich ein wenig belesen und das Stretching in meine Workouts mit eingebaut. Damit auch ihr wisst, wie wichtig das Dehnen vor und nach dem Sport sein kann, habe ich euch alle positiven Effekte einmal zusammengetragen.

Das Dehnen vor dem Sport#

  • Es bereitet eure Muskulatur auf die anstehende Belastung vor, verringertes Verletzungsrisiko
  • Ihr nehmt euren Körper anders wahr und erhaltet ein verbessertes Körpergefühl
  • Euer Kreislauf wird angeregt, wichtig für Sporteinsteiger
  • Die Dehnbarkeit der Muskulatur wird erhöht und Verspannungen können verringert werden

Nach dem Sport ist vor dem Sport

  • Eure Muskeln sind ausgiebig gereizt, mit einem abschließenden Stretching nehmt ihr ihnen die Spannung
  • Eure Beweglichkeit kehrt zurück ( keine verringerte “Muskelkatergefahr”)
  • Entspannung von Körper und Geist nach einem anstrengenden Training

Wichtig ist, sich vorab zu informieren, z.B. bei einem Trainer im Fitnessstudio, welche Übungen für euch am Besten geeignet sind. Jeder Körper ist individuell, somit muss man ein eigenes Empfinden entwicklen, welche Intensität und Ausübung am Besten für einen geeignet sind. Wichtig! Das Stretching ersetzt nicht die Aufwärmphase, diese ist weiterhin zu berücksichtigen.

Zum Beispiel in Form einer kleinen Joggingrunde. Aber auch andere kleine Cardioeinheiten, wie Rudern oder Jumping Jacks sollten ein Teil des Workouts sein und bleiben. Führt erst anschließend das Stretching durch und passt die Dehnung eurem Training an. Wenn ihr eine armlastige Sportart ausüben möchtet, dann ist es vom Vorteil vorab 5 Minuten zu Rudern und anschließend die Arm- und Oberkörpermuskulatur zu dehnen. Geht nicht direkt zu 100% in die Vollen sondern dehnt vorsichtig sowie leicht federnd und steigert euch nach und nach.
Kontrolliert eure Atmung während der Dehnung. In meinem Fall habe ich anfangs unkontrolliert geatmet und dadurch meine Muskeln “überdehnt”. Mehr als ein leichtes Ziehen sollte nicht zu spüren sein. Solltet ihr einen Muskelkater haben,dann auf keinen Fall dehnen, dadurch kann eine Verschlimmerung entstehen.
Durch das Stretching vor und nach dem Workout hat sich mein Körpergefühl deutlich verbessert.
Nach einer anstrengenden Sporteinheit kann ich mit Hilfe des Dehnens noch einmal richtig abschalten. Probiert es aus!

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