Last Chapter of 2017

Das letzte Kapitel diesen Jahres will geschrieben werden. Der Ingwertee zu meiner rechten, Kerzen zu meiner linken und aus den Boxen schallt, wie sollte es auch anders sein, „all I want for Christmas“. Dezember, Weihnachten, ein Fest der Liebe und Freuden oder auch des Stresses, jeder Menge Kartoffelklösschen mit Soße und dem unerklärlichen Drang nach Keksen, Sofa und Kuschelsocken.

Gar nicht so einfach zu dieser Zeit all seine To Dos unter einen Hut zu bekommen und gleichzeitig seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Für mich ist Weihnachten längst nicht mehr das, was es für mich vor vielen, vielen Jahren einmal war. Aufgeregt hockte ich vor der Wohnzimmertür, presste mein Ohr so fest es ging dagegen und hoffte durch die Geräusche aus dem Rauminneren zu erkennen, welche Geschenke sich unter dem Baum befinden.

Heute ist diese Aufgeregtheit völlig entschwunden und es fällt mir wirklich schwer dieses Gefühl von „es-ist-jetzt-Weihnachtszeit-also-entschleunige-mal-dein-Tempo“ an den Tag zu legen. Der Anschein von gemütlichen Spaziergängen über den Weihnachtsmarkt entpuppt sich meines Erachtens als gestresstes „aber-dieses-Jahr-müssen-wir-aufjedenfall-alle-noch-auf-den-Weihnachtsmarkt-Glühwein-trinken-weil-Pflicht“!

Meines Erachtens ist der Dezember bestens dafür geeignet nicht nur den Schein zu wahren, sondern um das letzte Jahr, genauer die letzten 11 Monate, einmal Revue passieren zu lassen.

War das Jahr wirklich so schlecht oder erinnere ich mich nur besonders gut an viele negative Ereignisse?

Ich denke, im Dezember ist es Zeit für viele positive Erinnerungen, denn das Jahr war bei weitem nicht immer negativ, wie hätten wir es sonst bis in den Dezember geschafft? Der Leitsatz „Irgendwie muss es weitergehen“ zieht eben auch nicht immer.

Ich sitze hier nun also im Kerzenschein, denke an die vielen schönen Tage, Urlaube im Süden, die leckere Pizza von vor drei Wochen, meine richtig schweißtreibende Sporteinheit von gestern und welches Gefühl sie mir verliehen hat sowie an all die vielen tollen Menschen, die ich im letzten Jahr kennen und schätzen gelernt habe.

Die vielen neuen Projekte, welche im nächsten Jahr anstehen und das unfassbare Glück, diese auch alle umsetzen zu können.

Würde man mir heute sagen, „alles schön und gut, aber wo siehst du dich in 5 Jahren?“, würde ich antworten „dort, wo ich es bis zu dem Zeitpunkt hingeschafft habe“. Ziele setze ich mir weiterhin, aber unter Druck setzen, werde ich mich deshalb nicht. Vieles passiert eben auch erst dann, wenn es soweit ist. Eigenleistung und Motivation kann dich bis dahin natürlich um einiges weiterbringen.

Also noch einmal zurück zum Kerzenschein und die vielen Erinnerungen – diese verleiten mich dazu, natürlich neue Ziele und Ideen zu sammeln, die ich im nächsten Jahr realisieren möchte.

Vielleicht fühlt ihr euch ja bei dem einen oder anderen Ziel inspiriert

Ich habe mich dazu entschieden, vor noch gar nicht langer Zeit, den Halbmarathon im nächsten Jahr erneut zu laufen. Hier meine Zeit ein wenig zu verbessern und natürlich einfach durchkommen. Mein 30er Geburtstag steht an, den möchte ich gerne mit einer New York Reise verbinden. Von dieser Reise träume ich schon seit der ersten Staffel „Sex and the City“ und ich denke der Eintritt in die 30er ist der einzig richtige Zeitpunkt.

Eigene Projekte, wie zum Beispiel die BetterYOU Workshops, werden Teil meines beruflichen Mittelpunkts. Mehr Menschen motivieren, neben online auch offline. Mehr Menschen kennenlernen, kreativ sein vielleicht noch kreativer als je zuvor. Mehr meine eigene Linie finden, mehr ich selbst sein und weniger auf das Gerede anderer Menschen achten. Mehr von den positiven Dingen und weniger von den negativen Vibes. Mehr für Freunde da sein und mehr Zeit für mich haben. Mehr lesen und mehr schreiben und mehr Videos produzieren. Wie ihr seht, wird es von allem mehr geben. 2017 war ein toller Start aber 2018 wird großartig.

Ich freue mich auf eure Ziele und Worte und das ein oder andere Kommentar, ob ihr euch in der „mehr“ Strategie wiederfindet?

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