Gedankenkarussell stoppen

Manchmal dreht sich das Gedankenkarrussell so schnell, dass wir für einen kurzen Moment das Gefühl haben wir würden abheben und die Bodenhaftung verlieren. Wir grübeln und glauben, dass die Qualität unserer Gedanken die Qualität unseres Lebens bestimmt. Oft halten wir an negativen Gedanken fest und übersehen die Positiven, haben Angst vor Veränderungen. Auch ich habe oft nur über negative Folgen meines Handelns nachgedacht und war mir selten der positiven Wirkung bewusst. Was also habe ich geändert, um den Schritt ins Ungewisse zu wagen? Meine Einstellung hat sich geändert. Sicher bin ich mit “einfach mal machen” auch schon des Öfteren auf die Nase gefallen und habe weitaus mehr als nur positive Erfahrungen gesammelt. Doch habe ich auch viel gelernt.

Ich habe gelernt, meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Ganz gleich ob berufliche oder private Veränderung, ich habe dazugelernt. Eine persönliche Entwicklung kann nur dann stattfinden, in dem wir rausgehen und die Welt erkunden. Aufhören an alten Mustern festzuhalten, wenn wir doch längst wissen, dass diese nicht mehr zu uns passen. Muster sind hilfreich, doch irgendwann haben wir uns an ihnen satt gesehen. Kommt der Moment, in dem wir die Farben nicht mehr erkennen, alles wie ein grauer Einheitsbrei aussieht, ist die Zeit gekommen, ein neues Muster auszumalen und mit Leben zu füllen. Sicher werden einige Teile des neuen Musters auch schwarz tragen und für Misserfolg stehen, doch im gesamten betrachtet füllt sich das Bild mit mehr als nur einer Farbe. Es wäre doch schön am Ende auf mehr als nur ein Muster zurückblicken zu können. Ein Bilderbuch voller Erinnerungen und Erfahrungen, Up and downs die unser Leben füllen und uns fühlen lassen. Ihr seid unzufrieden? Dann ändert lieber heute als morgen etwas! Ihr werdet die Veränderung lieben. Im Folgenden habe ich drei kleine Tipps, wie ihr mit euren Grübeleien besser umgehen könnt.

Folgen des Gedankenkarussells

  • Schlaflosigkeit
  • Müdigkeit
  • schlechte Laune
  • Magenverstimmung
  • Konzentrationsschwierigkeiten

3 Tipps um die Grübelei zu stoppen

Werdet aktiv, handelt!

Natürlich gibt es Ereignisse die wir nicht beeinflussen können und uns überraschend begegnen. Diesen Situationen sind wir dann mehr oder weniger machtlos ausgeliefert. Aber es gibt ebenso viele Probleme die uns ins Grübeln bringen, weil wir sie nicht angehen, sie immer wieder aufschieben. In den meisten Fällen liegt das daran, weil wir der Konfrontation scheuen. Lieber einmal ins kalte Wasser springen, sich den Unannehmlichkeiten stellen und somit ein Problem und die Grübelei abhaken.

Bringt eure Gedanken zu Papier.

Mir hilft es immer unglaublich weiter, wenn ich mir alle negativen wie auch positiven Gedanken eines Problems notiere. Dadurch fühlt sich mein Kopf etwas leichter an und ich habe mehr Platz für andere Gedanken. Der Vergleich zwischen Positiv und Negativ lässt mich auch schnellere Schlüsse ziehen. Oft reicht es aus alle To Dos zu Papier zu bringen, nach Wichtigkeit zu Sortieren und die Dinge anzugehen. Ihr werdet euch schnell befreiter fühlen.

Raus und auspowern.

Wenn gar nichts mehr hilft, dann powert euch aus. Fühlt eure Grenzen, es lässt euch euere Grübeleien für einen kurzen Moment vergessen oder vielleicht gar ordnen.

Das Gedankenkarussell dreht sich weiter, aber lasst uns versuchen es mit mehr Positivem zu füllen um das Negative so klein wie möglich zu halten. Jeder hat mehr als nur eine besondere Fähigkeit und wenn nicht, dann lernen wir eine Neue.

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