Die fabelhafte Welt der Liebe

Werbung/Anzeige | Gemeinsam mit Tempo habe ich für euch meine Gedanken zum Thema „die fabelhafte Welt der Liebe“ zusammengefasst. Wer jetzt allerdings an große Dramen mit dicken Krokodilstränen denkt, der liegt weit daneben. Zugegebenermaßen ist eine Assoziation nicht undenkbar, da wir doch die Tempobox oft als Trostspender neben unserem Bett stehen haben. Doch wer wissen möchte, welche Seiten Tempo noch mit sich bringt, sollte unbedingt bis zum Ende lesen.

Fotografin Glück & Licht

Der ein oder andere wird sich jetzt vielleicht wundern und denken, dass er die Worte der Überschrift doch schon einmal in einem anderen Zusammenhang gelesen oder gehört hat. Wahrhaftig, denn die Worte stammen vom Filmtitel „Die fabelhafte Welt der Amelie“. Mein Lieblingsfilm, seit dieser 2001 veröffentlicht wurde. Ehrlich gesagt ist es neben der Handlung die Filmmusik von Yann Tiersen, die mich immer abschweifen lässt. 

Ihr werdet jetzt lachen, aber ich sitze hier an meinem Laptop, in einem Café am Fenster, schaue verträumt auf die Straße und tippe diese Zeilen. Das ist irgendwie schon wieder so klischeehaft, dass ich es einfach erwähnen musste.

Zurück zum Anfang. Warum ich euch von dem Film erzähle? Weil er genau das wiedergibt, was wir Menschen in der heutigen Zeit oft vergessen – die kleinen Dinge. Amelie, der Hauptcharakter, ist unter schwierigen Umständen aufgewachsen. Liebe und Zuneigung sind ihr fremd. Sie ist nahezu vernarrt in die kleinen Dinge des Lebens. Sie liebt es, die kleinen Steinchen über den Canal Saint-Martin springen zu lassen, beobachtet mit Vorliebe die Menschen im Kino und findet Freude daran die Kruste von Creme Brulee mit dem Löffel knacken zu lassen. Durch ihren eigensinnigen Blick auf die Welt, gelingt es ihr ihren Seelenverwandten zu finden. 

Es ist also ganz gleich aus welcher Situation heraus eine Liebesgeschichte entsteht. Viel wichtiger ist doch, wie man seine Liebe aufrecht erhält. 

Meiner Meinung nach ist das Geheimrezept jeder Liebe: Ehrlichkeit. Ehrlich zu sich selbst und seinem Gegenüber sein, fällt vielen heutzutage schwer. Lieber verstecken wir uns hinter einer selbsterrichteten Fassade und kehren auf dem Absatz um, sobald es schwierig wird.

Auch ich hätte mich vor drei Jahren noch an dieser Stelle gesehen. Ich bin lieber vor meinen Problemen davon gelaufen, anstatt mich ihnen zu stellen. Beziehungen gingen auseinander und der Glaube an die Liebe ging verloren. Bis mir, überraschenderweise, der Richtige über den Weg lief. Warum überraschenderweise? Weil es immer dann passiert, wenn man damit nicht rechnet. Aber genau dann soll es auch so sein. Unser Start war wirklich mehr als holprig. Jetzt nach drei Jahren ist natürlich auch ein wenig Alltag eingekehrt. „Alltag“, ein negativ behaftetes Wort, was seiner Bedeutung nicht gerecht wird.

Fotografin Glück & Licht

Denn jeder hat selbst in der Hand, wie er seinen Alltag bestimmt. Wieso muss der Alltag in einer Beziehung immer gleich langweilig sein. Ich liebe es morgens aufzustehen und uns in Ruhe einen Kaffee zu kochen, zusammen am Küchentisch zu sitzen oder abends nach Hause zu kommen und gemeinsam auf dem Sofa unsere Lieblingsserie auf Netflix zu schauen. Das gibt mir den nötigen Halt, fängt mich auf und lässt mir in allen anderen Lebensbereichen genug Spielraum für Kreativität. Ab und zu hinterlassen wir uns kleine Nachrichten auf dem Küchentisch, wenn wir uns morgens nicht mehr sehen. Die können durchaus auch auf einem Tempo stehen. Neben der Online Welt eine schöne Geste, denn eine Whats App Nachricht kann jeder schicken, doch so eine kleine persönliche Nachricht erhält einen ganz neuen Wert. 

Wir schenken uns im Dezember immer einen kleinen Adventskalender und ich finde die Idee charmant, jedes der 24 Türchen in einem beschrifteten Tempotaschentuch zu verpacken. 

Es gibt einfach so viele Wege, auch im kleinsten Rahmen dem Partner zu zeigen, wie wichtig er ist. Die fabelhafte Welt der Liebe ist bunt, manchmal schwer, bedeutet Arbeit, Kompromisse, Tränen, Streit aber auch ganz viel Wärme, Trost, Abenteuer und Geborgenheit. Entscheidet selbst.

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